Donnerstag, 16. Oktober 2003

Hagener Rundschau

Wegweiser in die Zukunft: 9. Hagener Berufsschultag lockte Tausende

Hagen. (cil) Die Wege in den Beruf führten quer durch die City.
Mehrere tausend junge Menschen pilgerten gestern zum Cuno-Berufskolleg.
Auf dem Stundenplan: Zukunftsperspektiven.


Schließlich: Die Abschlussklassen der Haupt-, Real- und Sonder- und Gesamtschulen, der Gymnasien sowie der Berufskollegs müssen sich jetzt entscheiden.
Wie soll's weiter gehen?
Welcher Beruf reizt?
In welchem bestehen Aussichten?
Dass es oft anders kommt, als geplant?

Tino ist das beste Beispiel: Der heute 20-Jährige wollte ursprünglich Triebwerk- oder Industriemechaniker werden. Bewerbungen von Berlin bis Frankfurt - "Beim Sechsten hat's geklappt, das war eben Hagen", zuckt der Thüringer die Achseln.
Für eine Ausbildung ins Sauerland - und die Jugend ist doch flexibel.
Ein Jahr noch, dann ist Tino Zerspanungsmechaniker. Als er angefangen hat, wusste er nicht mal was das ist, ein Zerspanungsmechaniker. Trotzdem ein Glücksgriff: "Wenn man's kann, macht's Spaß", sagt Tino. Er hat sich aufs Programmieren spezialisiert, will den Techniker machen. Und gibt heute Auskunft: Damit andere Neuanfänger zumindest in etwa wissen, was auf sie zukommt.

Wie Tino stehen Schüler der Berufskollegs zusammen mit Ausbildern parat, um den jungen Leuten erste Wegweiser in Berufe zu geben.

Hier im Cuno I sind's die technischen Berufe, für die sich an einem solchen Tag auch mal Mädchen interessieren, sagt Sabine Schöneis. Sie ist gelernte Zerspanungsmechanikerin, hat dann Maschinentechnik studiert.
Nebenan geht's um Handwerk und Bauwesen.

Insgesamt bildeten die fünf Hagener Berufsschulen, an denen fast 10000 Schüler in über 120 Bildungsgängen lernen, das Informationskartell.