Berufsfachschule (einjährig), IT-GrundbildungAnsprechpartner: Herr Müller Voraussetzung für die Aufnahme in die IT-Grundbildung ist mindestens die Fachoberschulreife (Hauptschulabschluss Klasse 10 Typ B bzw. Sekundarabschluss I an Real- oder Gesamtschulen ohne Qualifikationsvermerk). Um erfolgreich mitarbeiten zu können, sollten die Leistungen - oder zumindest das Leistungsvermögen - in der Sekundarstufe I in Mathematik, ggf. in Informatik, Englisch und in den naturwissenschaftlich-technischen Fächern mindestens befriedigend gewesen sein. Darüber hinaus wird von den Schülerinnen und Schülern Interesse an Formalisierung, Mathematisierung und Problemlösung ggf. durch Modellbildung erwartet. Sie sollten für (computergestützte) Anwendungen im kaufmännischen und technischen Bereich aufgeschlossen sein und eine Neigung zur logischen Analyse besitzen. Organisation / Unterricht Der Unterricht in der die IT-Grundbildung umfasst ca. 35 Wochenstunden. (Typischer Stundenplan)
Fächer des berufsbezogenen Lernbereichs Die Lerninhalte sind nach systematischen Aspekten auf die Fächer ITS (Informations- und Telekommunikationssysteme) hardwareorientiert, im Fach AE (Anwendungsentwicklung) softwareorientiert sowie im Fach WG (Wirtschafts- und Geschäftsprozesse) kaufmännisch formuliert und fächerübergreifend ausgerichtet. Dazu kommen die Fächer Mathematik, Englisch und der Differenzierungsbereich. ITS (Informations- und Telekommunikationssysteme): Im Fach IT-Systemtechnik erwerben die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse über Komponenten, Strukturen, funktionale Zusammenhänge, prozessuale Abläufe und Architekturen von IT-Systemen. Daneben werden elektrotechnische Grundlagen, Fertigkeiten der Messtechnik, Grundlagen der Digitaltechnik sowie Kenntnisse in der Planung und in der Montage fertiger Komponenten von IT-Systemen und zu deren Wartung erworben. Dazu kommen Unterscheidung und Einrichtung marktgängiger Betriebssysteme sowie die Installation von Anwendungssoftware. AE (Anwendungsentwicklung) Im Fach Anwendungsentwicklung erwerben die Schülerinnen und Schüler Qualifikationen zur Nutzung von Anwendersoftware (Office-Anwendungen), zur Lösung komplexerer Anwendungsfälle mit Hilfe einer integrierten Software (z.B. Tabellenkalkulation) und einen Einblick in Automatisierung von Routineabläufen (Makros). Darüber hinaus werden die Grundlagen der Programmierung von der Projektierung betrieblicher Anwendungssysteme über Algorithmen und Datenstrukturen bis hin zum strukturierten / objektorientierten Programmentwurf vermittelt. WG (Wirtschafts- und Geschäftsprozesse) Die Inhalte des Faches gliedern sich in vier Themenbereiche: Einzel- und gesamtwirtschaftliche Prozesse, Buchführung, betriebliche Prozesse im Absatz und betriebliche Prozesse in der Beschaffung. TP (Textgestaltung / Präsentation) Im Vordergrund dieses Faches stehen prozess- und ergebnisorientierte Verfahren der aktiven Mediengestaltung. Es werden fünf Themenbereiche behandelt: Automatisierte Textgestaltung, Tastschreiben (10-Finger-Methode), Bildschirmpräsentationen, betriebliche Textgestaltung sowie Bild- und Grafikgestaltung. Englisch Im Mittelpunkt dieser im IT-Bereich fundamentalen Fremdsprache stehen Wirtschaftsenglisch und technisches Englisch. Differenzierungsbereich Die Festlegung diese Ausbildungsanteils erfolgt durch die Bildungsgangkonferenz unter Berücksichtigung von Wünschen der Schülerinnen und Schüler. Fächer des berufsübergreifenden Lernbereichs Die Fächer Deutsch / Kommunikation, Religion und Politik / Gesellschaftslehre sollen dazu beitragen, die Kommunikations- und Interaktionsfähigkeit zu erweitern, die Fähigkeit zur Teilnahme am kulturellen und wirtschaftlichen Leben sowie zur Teilhabe an der Gestaltung individueller und gesellschaftlicher Lebensbedingungen zu entfalten und die Reflexions- und Urteilsfähigkeit weiter auszubilden. Das Fach Sport / Gesundheitsförderung soll helfen, körperlichen Gefährdungen im späteren Berufsleben vorzubeugen und zu einem gesunden und ausgeglichenen Gesamtbefinden beizutragen. Die Erarbeitung der Inhalte erfolgt in den modernen Computerlabors des Cuno-Berufskollegs I, wo schon seit 1997 in den damals neu eingeführten IT-Berufen von fachkompetenten Lehrern ausgebildet wird. Die Dokumentation eines gegen Ende der Ausbildung eigenständig durchgeführten Projekts im Umfang von ca. einer Unterrichtswoche und ein Abschluss-Zertifikat dienen als Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme. Lernmittelfreiheit und Fahrtkostenerstattung werden nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen gewährt. Der Ausbildungsgang läuft im Schuljahr 2002/2003 zum ersten Mal. Zur unverbindlichen Anmeldung für das Schuljahr 2006/2007 sind mitzubringen:
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